Das Geheimnis von Sauerteig-Brot

Frisches und vor allem selbstgebackenes Brot schmeckt soooo lecker. Aber es sollte gute Zutaten haben, damit es hochwertige Nährstoffe hervorbringen kann. Auf Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Aromen und weitere Zusatzstoffe sollte verzichtet werden. Leider ist es heutzutage gar nicht so einfach, ein gutes Brot zu bekommen. Bei Broten aus dem Supermarkt sollte man unbedingt einen Blick auf die Zutatenliste werfen und wer beim Bäcker seines Vertrauens einkauft, der muss: Vertrauen. In vielen Bäckereien wird heute so effizient gearbeitet, dass Fertigbackmischungen verwendet werden, um die Nachfrage der Kunden bedienen zu können. Dabei verhält es sich beim Brot wie bei einem frischgezapften Bier: Es braucht Zeit! Ein guter Brotteig sollte gehen und da immer mehr Menschen wissen möchten, welche Zutaten in ihrem Brot enthalten sind, backen sie einfach selbst. Vor allem Brot aus Sauerteig liegt im Trend. Denn er ist nicht nur gesund, sondern lässt auch eine leckere Kruste entstehen.

Für ein leckeres Brot wird ein Triebmittel benötigt, damit der Teig aufgeht. Das gesündeste und beste Triebmittel ist der selbst hergestellte Sauerteig. Einmal hergestellt, kann der Sauerteig für eine lange Zeit im Kühlschrank aufbewahrt werden und für neue Brote genutzt werden. Die Herstellung von Sauerteig ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, aber dieser Aufwand lohnt sich.

Well4Life Rezept – Sauerteig (Weizen und Roggen)

Roggensauerteig: Am ersten Tag werden 25 g Roggenmehl mit 25 g Wasser (falls es zu trocken ist, dann etwas mehr) gemischt und in einer sauberen Schüssel bei etwa 22 Grad abgedeckt für 24 Stunden stehen gelassen (am besten auf der Heizung oder in der Nähe der Heizung oder auf eine Wärmflasche stellen).
Weizensauerteig: Außerdem werden am ersten Tag 25 g Weizenmehl mit 25 g Wasser vermengt und in einer Schüssel bei etwa 22 Grad abgedeckt für 24 Stunden stehen gelassen. Am zweiten Tag wird in beide Schüsseln die gleiche Menge an Mehl und Wasser hinzugegeben und mit dem Teig vom Vortag vermischt (das nennt sich „füttern“).

Der Vorgang wird jeden Tag (dritter bis sechster Tag) wiederholt. Es entsteht ein leicht saurer Teig, der viele Blasen wirft und aktiv ist. Der Teig, der jetzt zubereitet wurde, nennt sich Anstellgut. Vom Teig werden 50 g (jeweils Weizen und Roggen) abgenommen und beiseite gestellt, um neuen Teig ansetzen zu können.
Tipp: Das Wasser für den Teig darf warm sein, sollte aber nicht heiß sein, denn sonst sterben die Hefen.

Brot backen mit Sauerteig

Weizen- und Roggensauerteig in eine Schüssel geben. 4 g Hefe in 200 ml Wasser auflösen (lauwarm) und mit 100 g Roggenmehl und 100 g Weizenmehl vermengen. Eine Prise Salz hinzugeben. In eine Backform geben und bei 250 Grad Unter- und Oberhitze für 10 Minuten zusammen mit einem Blech mit heißem Wasser backen. Dann weitere 10 Minuten ohne Wasser backen. Weitere 20 Minuten bei einer Temperatur von 200 Grad fertig backen. Das Brot auf dem Gitterrost auskühlen lassen.

Bild: pexels.com

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