Gut schlafen: Die perfekte Decke

Wenn es in dieser Jahreszeit ungemütlich und kalt ist, dann ist es umso wichtiger, dass im trauten Heim wohlige Wärme herrscht. Und trotz Kamin und Heizung brauchen „Frostbeulen“ eine kuschelige Decke, eine Tasse heißen Tee (oder Glühwein), eine Wärmflasche oder gehen sogar mit Wollsocken ins Bett. Im Schlafzimmer sollte nicht (oder nur ganz schwach) geheizt werden, umso wichtiger ist, dass die Bettdecke den Körper warm hält, damit die Nachtruhe gesichert ist. Doch es ist gar nicht so einfach, die richtige Zudecke auszuwählen. Dick, dünn, Feder, Daune, Kunstfaser, groß oder klein – welche Decke darf es sein? Well4Life gibt Tipps, damit guter Schlaf gelingen kann.

Eine Bettdecke bietet Schutz und Wärme, doch sie sollte auch gemütlich sein. Es gibt große Qualitätsunterschiede und so ist es durchaus lohnend, sich einmal mit dem (Fach-)Wissen rund um die perfekte Decke auseinanderzusetzen. Wobei es die perfekte Decke selbst nicht gibt, denn zu welchem Material und zu welcher Dicke gegriffen wird, hängt immer vom persönlichen Geschmack und den Schlafgewohnheiten ab. Wer in der Nacht viel schwitzt, greift zu einer leichteren Decke, wer allerdings schnell friert, darf gern eine etwas dickere Decke auswählen (hier auf die Wärmeklassen achten). Wichtig ist, dass die Bettdecke nicht zu schwer auf dem Körper liegt. Bezug und Füllung sollten anschmiegsam, leicht und atmungsaktiv sein und zudem braucht es einen Hinweis des Herstellers, dass die Materialien schadstoffgeprüft sind und somit der Haut und dem Körper nicht schaden (Allergien, etc.).

Die perfekte Decke für den Winter

Daunen- und Faserdecken stehen bei den Winterdecken im engen Vergleich. Beide Arten bauschen gut auf und sind kuschelig und gemütlich. Daunendecken sind ebenso leicht wie Faserdecken und doch gibt es wichtige Unterschiede. Bei Daunen (und Federn) handelt es sich um ein Naturprodukt, das die eigene Körperwärme aufnimmt und isoliert, so dass der Körper schön warm bleibt. Eine Faserdecke hingegen ist ein synthetisches Produkt. Die Faserdecke punktet mit einem hohen Feuchtigkeitsabtransport, da der Schweiß, der in der Nacht abgegeben wird, nicht von der Füllung aufgesaugt wird. Außerdem kann eine Faserdecke ganz bequem selbst zu Hause in der Waschmaschine gewaschen werden. Bettdecken müssen regelmäßig gereinigt werden, um die Hygiene zu wahren und Keime abzutöten.

Es mag romantisch sein, wenn sich Paare eine Decke teilen, doch Schlafexperten raten eher dazu, dass jeder Partner seine eigene Bettdecke hat, um bei nächtlichen Bewegungen die Nachtruhe des anderen nicht zu stören.

Wer sich mit der Bettdecke auskennt, sollte auch etwas zum Kopfkissen wissen: Bei Ohren- oder Zahnschmerzen wird davon abgeraten, auf einem Daunen- oder Federkissen zu schlafen. Die Füllung speichert die Wärme, gibt diese wiederum an den entzündeten Bereich ab, was das Schmerzgefühl verstärken kann. Das gilt auch bei starken Gelenkschmerzen (Rheuma, Gicht, etc.).

Bild: unsplash.com

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