Zeit für einen Stoffwechsel: Hanf, Bambus & Eukalyptus

Schon lange steht Baumwolle bei kritischen Mode-Fans in der Kritik: Wird sie konventionell angebaut, so steht der Einsatz von Pestiziden und Gentechnik an der Tagesordnung, während bei der Bio-Variante der hohe Wasserverbrauch und Flächenbedarf zu bemängeln ist.
Gut, dass es inzwischen nachhaltige Alternativen gibt:

Hanf:

Diese schnell wachsende Kulturpflanze hat schon jetzt einen kleinen Eco-Fashion-Hype gestartet, vereint sie doch viele Vorteile. Nicht nur, dass sie in nahezu allen Regionen gedeiht, sie benötigt auch wenig Wasser und kommt ohne Pestizide aus. Zudem punkten aus Hanf gearbeitete Textilien durch gute Trage-Eigenschaften, da die Faser auf der Haut temperaturausgleichend wirkt und Gerüche verlangsamt aufnimmt, dadurch länger frisch bleibt und seltener gewaschen werden muss.

Bambus:

Schnell nachwachsend und unkompliziert im Anbau zeigt sich dieses Süßgras. Allerdings sind die Fasern recht kurz und spröde, werden deshalb oft mit anderen Fasern gemischt. Doch auch als Kombi-Gewebe offenbart Bambus seine positiven Eigenschaften, wirkt atmungsaktiv wie temperaturausgleichend und nimmt Feuchtigkeit gut auf.

Eukalyptus:

In Sachen Nachhaltigkeit ist die Pflanze auf dem besten Weg, der guten alten Baumwolle den Rang abzulaufen. Nicht nur, weil sie schneller wächst und für den Anbau keine Pestizide und 95 Prozent weniger Wasser benötigt, sondern auch, weil sie sie hinsichtlich der Faser-Ausbeute um das Zehnfache übertrifft.

Bild: pexels.com

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