Helfen macht glücklich – stricken auch

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen, die einem Ehrenamt nachgehen, ein ausfüllendes Hobby haben oder ihr Leben mit Tätigkeiten bestücken, die ihnen Spaß machen und die sie positiv beeinflussen, zufriedener und glücklicher sind. Und auch Personen, die anderen helfen, sind weniger oft depressiv verstimmt, unzufrieden oder unglücklich.

Genau auf diesem Ansatz des Helfens basiert auch der Verein „Trostteddy“. Um kranken Kindern etwas Gutes zu tun, haben Ehrenamtliche des Vereins schon über 70.000 niedliche Teddys gestrickt. Denn es ist auch erwiesen: Handarbeit füllt aus und macht glücklich, denn beim Stricken, Nähen und Basteln werden Glücksbotenstoffe im Körper freigesetzt, die den Körper durchfluten. Und so ist das Stricken der süßen Teddys eine tolle Möglichkeit, sich und seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Das Stricken der Teddybären erfüllt gleich einen doppelten Zweck. Einerseits freuen sich die Handarbeitenden, dass sie etwas Gutes tun. Andererseits freuen sich die Kinder, dass sie mit so liebevollen Kuscheltieren beschenkt werden. Kranke Kinder vergessen für einen kleinen Moment ihr Leid, wenn sie mit den gestrickten Freunden kuscheln können. Die Ehrenamtlichen von Trostteddy bringen Körbe voll mit Strickteddys in die Praxen, Kliniken und Hospize und finden hier dankbare Abnehmer.

Deutschlandweit gehören 250 Strickfans dem Verein an. Der Verein freut sich über neue Ehrenamtliche, die etwas Gutes tun wollen und die durch ihre Handarbeit kranken Kindern ein Lächeln auf das Gesicht zaubern wollen. Außerdem sind auch Wollspenden immer wieder gern gesehen. www.trostteddys.de

Bild: LIGHTFIELD STUDIOS -fotolia.com

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