Rauchfrei durch Magnet

Endlich habe ich es geschafft: Ich habe mit dem Rauchen aufgehört. Als starker Raucher habe ich zuletzt zwei Schachteln am Tag geraucht, habe alles probiert, um aufzuhören (E-Zigarette, Hypnose, Ablenkung, Nikotinpflaster, etc.), aber nichts hat geholfen. Bis ich die Magnetfeldtherapie plus Akupressur kennengelernt habe. Hierzu wird ein kleiner Magnet in der Ohrmuschel befestigt und zwar auf einen ganz bestimmten Akupunkturpunkt.

Diese Form der Behandlung reduziert Stress und Ängste und wirkt auch gut gegen Süchte. Zuerst wollte ich nicht glauben, dass es klappt, denn ich hatte schon so viel ausprobiert und alles war mit hohen Kosten verbunden. Ich hatte mir geschworen, nie wieder in Hilfsmittel zu investieren, die versprachen, was sie letztlich nicht hielten (jedenfalls war das bei mir so, vielleicht haben andere Leute ja andere Erfahrungen gemacht). Zu groß waren die Enttäuschungen, wenn wieder mal etwas nicht funktioniert hat. Doch hier stimmte der Preis und ich war neugierig.

Ich kaufte mir den Therapiemagneten und platzierte ihn wie beschrieben an meinem Ohr. Meine Familie wunderte sich über mein neues „Piercing“. In der Beschreibung stand, dass der Magnet am Tag drei bis vier Stunden getragen werden soll. Und das über einen längeren Zeitraum. Wie in der Beschreibung ließ bei mir am siebten Tag die Lust aufs Rauchen nach. Am achten Tag dachte ich nicht einmal mehr an eine Zigarette. Allerdings soll der Magnet weiter getragen werden, was ich auch tat.

Die Wirkung wird so erklärt: Im Ohr wird ein bestimmter Akupunkturpunkt stimuliert, der für den Ausstoß der Neurotransmitter (Botenstoffe) verantwortlich ist. Durch diese Stimulation wird das Verlangen nach einer Zigarette gemindert. Das Gehirn bekommt quasi den Befehl, keine Zigarette mehr rauchen zu wollen. Das hinter dieser Anwendung stehende Prinzip nennt sich Aurikulotherapie (Ohrakupunktur). Die Lebensenergie wird reguliert und wer sich etwas mit Akupunktur und Akupressur auskennt, der weiß, dass jeder Akupunkturpunkt am Körper für eine Empfindung steht, beziehungsweise ein bestimmtes Organ erreicht.

Bild: pixabay.com

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