Magnet auf der Brust stoppt Schnarchen

Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ein kleiner Magnet unsere Ehe retten kann – aber genau so ist es gekommen! Ich bin ein kräftiger und großer Mann und seit der Jugend schnarche ich. Schon in früheren Beziehungen fühlten sich Frauen nachts an meiner Seite eingeschränkt, denn sie fanden einfach keine Nachtruhe neben mir. Auch, wenn sich das im ersten Moment lustig anhört, so ist es das ganz und gar nicht.

Wer keinen Schlaf bekommt, fühlt sich matt und gerädert und sicher kann sich jeder vorstellen, wie belastend das für eine Beziehung sein kann.

Ich probierte in all den Jahren alles aus: Rachenspray, Schnarchschaum, Nasenclip, Diät, Seitenlage, Bauchlage, Atemmaske – ohne große Erfolge erzielen zu können. Auf einer Gesundheitsmesse entdeckten meine Frau (ja, sie hat mich trotzdem geheiratet!) und ich einen Stand mit Magnetschmuck und Magnetaccessoires sowie Literatur zur Anwendung von Magneten bei den unterschiedlichsten Beschwerdebildern. Meine Frau blätterte in dem Büchlein, weil sie schauen wollte, ob Magnetkraft auch bei Migräne helfen kann. Und sie stolperte beim Durchblättern auf das Schnarchen. Im Buch war glaubhaft beschrieben, dass ein Magnetaccessoire auf der Brust aufgelegt das Nervensystem so beeinflussen kann, dass die Nervenenden im Gewebe der Nasenscheidewand stimuliert werden und so die Atemluft besser durch die Nase strömen kann. Außerdem entspannt durch die bessere Durchblutung der ganze Körper, was zur Folge hat, dass der Körper zur Ruhe kommt. Der Schlaf ist tiefer und man wacht morgens erholter auf. Durch die Stimulation durch den Magneten weiten sich die Atemwege und es wird weniger geschnarcht. Naja, klang irgendwie zu schön, um wahr zu sein. Wir kauften dennoch ein Magnetaccessoire in Herzform und wollten es ausprobieren. Sollte es mir beim Schlafen nicht helfen, dann könnte es meine Frau gegen ihre Migräne nutzen. Denn auch Kopfschmerzen und Migräne sind Beschwerden, die mit Magneten gut behandelt werden können. Es hat halt alles mit der Durchblutung zu tun.

Meine Frau und ich teilten uns den Magneten. Sie legte ihn abends auf dem Sofa beim gemeinsamen Fernsehen auf ihre Schläfen und ich platzierte ihn mit einem Pflaster für die Nacht auf meiner Brust. Die ersten Tage merkten wir nichts, doch da jeder Mensch anders ist und anders reagiert, wollten wir nicht so schnell aufgeben. Bei meiner Frau blieben plötzlich die Migräne-Attacken aus, wobei wir hier nicht genau sagen können, ob es wirklich an der Magnetkraft lag oder ob sie in dieser Zeit eh von keiner Attacke heimgesucht worden wäre. Als wir jedoch nach etwa drei Wochen beide mehrere Nächte gut durchschlafen konnten, ohne vom lästigen Schnarchen beim Schlafen gestört zu werden, waren wir sicher, dass das Magnetherz hielt, was es versprach.

Jetzt sind mehrere Monate vergangen und wir haben unseren Haushalt mit weiteren Magneten bestückt. Wir haben jeder ein Magnetherz und einen Magnetstick für unsere Getränke. Außerdem liebt meine Frau ihren Magnetschmuck, den ich ihr zum Geburtstag geschenkt habe. Sie wird ab und zu noch von Migräneanfällen heimgesucht, allerdings fallen diese weniger stark aus wie früher. Ich kann gut schlafen und habe durch das bessere Durchschlafen eine ganz neue Lebensqualität erlangt. Meine Frau sagt, dass ich nachts ab und zu noch etwa schnaufen und röcheln würde, aber das laute Schnarchen konnte sie bisher nicht mehr wahrnehmen.

Heinz Z. per E-Mail 02.05.2019

Bild: Andrey Popov – fotolia.com

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