Halswirbelsäule mit umfunktionierter Magnet-Bandage stabilisiert

Nach einem Sturz im Garten tat meine Halswirbelsäule sehr weh. Ich konnte den Hals nicht richtig bewegen, geschweige denn beim Autofahren rechts und links über die Schulter gucken. Ich überbrückte mit starken Schmerzmitteln, vor allem im Liegen kam ein stechender Schmerz, der kaum auszuhalten war. Eine Röntgenaufnahme gab keinen deutlichen Hinweis. Glücklicherweise ist mein Schwager Radiologe und der konnte mir schnell einen Termin für ein MRT machen. Aber diese drei Wochen bis zum Termin galt es dennoch auszuhalten. Ich hatte mit Schwindel und einem Übelkeitsgefühl zu tun. Und außerdem kribbelte es in meinem rechten Handgelenk, so dass ich mir sicher war, dass der Sturz irgendetwas in meiner Halswirbelsäule beschädigt hatte. Diese wochenlange Wartezeit war fast schlimmer als der Schmerz. Ich bin kein Freund von Schmerzmitteln und deshalb wollte ich mir so gut wie möglich selbst helfen, auch, um nachts besser schlafen zu können.

Ich liebe ja meinen Magnetschmuck und seinerzeit – das ist schon einige Jahre her – hatte ich einen richtigen Magnet-Fimmel, so dass ich mir sämtliche Produkte kaufte, die für eine Magnettherapie genutzt werden können. Ich habe damals meine ständige Müdigkeit zusammen mit einer Ernährungsumstellung gut in den Griff gekriegt. Ich kramte also meine ganzen Magnetsachen aus der Schublade hervor und funktionierte meine Rückenbandage einfach zu einer Halskrause um.

Ich nähte mir einen neuen Klettverschluss an die Bandage an und legte sie um meinen Hals, so dass ich einerseits etwas Schutz und Stabilität für die Halswirbelsäule bekam, andererseits konnten die Magnete auf den Körper wirken. Ich habe damals auf sehr gute Qualität geachtet und in dieser Bandage sind acht Neodym-Magnete eingearbeitet. Ich musste die Bandage tatsächlich an den ersten fünf Tagen nach ein paar Minuten wieder ablegen, weil mein Kreislauf extrem reagiert hat. Mir wurde schwummrig und ich bekam einen Schweißausbruch. Das machte mir aber keine Angst, weil ich wusste, dass die Magnete genau so ihre Wirkung entfalten. Nach ein paar Tagen hatte sich der Körper an die Magnetkraft gewöhnt und ich konnte die Bandage einige Stunden tragen. Ich konnte meinen Konsum an Schmerzmitteln reduzieren und auch ließ sich mein Hals besser bewegen.

Glücklicherweise wurde beim MRT-Termin kein Schaden an der Halswirbelsäule festgestellt. Ein Besuch beim Osteopathen gab dann die Gewissheit, dass sich zwei Halswirbel verschoben hatten. Diese wurden wieder in ihre Position gebracht und seither sind auch die Probleme verschwunden.

Meine Magnetbandage habe ich wieder in der Schublade verstaut und da bleibt sie so lange liegen, bis ich wieder ein gesundheitliches Problem habe, das ich hoffentlich auch dann wieder selbst lindern kann.

Sissy P. per E-Mail am 24. Juni 2020

Bild: unsplash.com

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