Worauf es beim Sonnenschutz ankommt

Wenn ein kühler Wind weht und die Temperaturen nicht ganz so heiß sind, nehmen viele Menschen die Sonne nicht als Gefahr wahr. Sie genießen die Wärme und strecken ihr Gesicht dem großen Feuerball empor. Unser Körper braucht das Sonnenlicht, dennoch können auch kurze Aufenthalte in der Sonne die Haut verbrennen und das Haar austrocknen. Jeder sollte daher im Sommer auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten.

Wir benötigen das Sonnenlicht, um knochenstärkendes Vitamin D zu bilden. Doch ein Zuviel an Sonne – vor allem wenn die Sonne in den Sommermonaten zu stark ist – ist extrem schädlich. Ein Sonnenbrand sollte unbedingt vermieden werden. Ein Sonnenbrand lässt Hautzellen absterben und das ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann auch Spätfolgen nach sich ziehen. Das Risiko für Hautkrebs kann steigen. Vor jedem Aufenthalt in der Sommer-Sonne sollte man sich mit dem richtigen Sonnenschutz eincremen. Und hier ist der Lichtschutzfaktor ganz entscheidend, um auch wirklich einen ausreichenden Schutz bieten zu können. Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel länger man sich in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu erleiden. Wer eine Creme auswählt, die den Lichtschutzfaktor 30 hat, kann also 30mal länger in der Sonne liegen als ohne Schutz. Welcher Lichtschutzfaktor geeignet ist, hängt immer auch vom Hauttyp ab. Hellere Typen benötigen grundsätzlich einen höheren Lichtschutzfaktor als dunkle Typen.

Wer seinen Urlaub am Meer verbringt und im Wasser schwimmen geht, muss sich nach dem Schwimmen unbedingt wieder neu mit Sonnenschutz eincremen. Auch ohne Gang ins Meer wird empfohlen immer wieder nachzucremen. Nur so ist gewährleistet, dass der Sonnenschutz über einen längeren Zeitraum wirksam ist. Ein Sonnenschutz ist nicht nur beim Bräunen am Strand wichtig, sondern auch bei der Aktivität in der freien Natur. So muss auch beim Sport oder beim Spaziergang auf Sonnenschutz geachtet werden.

Für welchen Schutz man sich entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Die einen mögen ein Spray, andere bevorzugen Creme. Kleidung ist übrigens der beste Sonnenschutz. Wer seine Schulter mit einem Tuch oder einem leichten Hemd oder Kleid bedeckt, wendet die Sonne ab und wer einen Sonnenhut oder eine Basecap trägt, schützt nicht nur die Kopfhaut vor dem Verbrennen, sondern auch die Haare vor dem Austrocknen. Als Faustformel bei Kleidung gilt: Je dichter das Gewebe des Stoffes ist, desto besser hält es die Sonne ab. Es gibt sogar spezielle UV-Schutzkleidung, die optimal für den Aufenthalt in der Sonne ist. Und neben einem Sonnenschutz für den Körper und den Kopf, sollte natürlich auch der Sonnenschutz für die Augen in Form einer Sonnenbrille nicht fehlen.

Bild: verona_studio – fotolia.com

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