Nachhaltige Fasern: Der Stoff, aus dem moderne Mode-Träume sind

Na klar, Polyester, Nylon und andere auf Erdölbasis produzierte Kunststoff-Fasern sind in Sachen Nachhaltigkeit ein absolutes No-Go. Was indessen nicht jeder weiß: Auch Baumwolle ist kritisch zu sehen, da im konventionellen Anbau mit Pestiziden belastet und gentechnisch verändert, als Bio-Variante ein Flächen-Räuber und Wasser-Schlucker par Excellence.
Gut, dass es Alternativen gibt: Innovative Fasern auf Natur- oder Recycling-Basis, die Mode nachhaltig und Nachhaltigkeit modisch machen.

Seacell

In diesem Material steckt die Kraft des Meeres: nachhaltig geerntete Algen, die mit Zellulosefasern vermischt eine wunderschön seidige Oberfläche ergeben. Die Faser zeigt sich atmungsaktiv und temperaturausgleichend, eignet sich daher bestens für Sportkleidung – und punktet außerdem mit antifungizider und antibakterieller Wirkung.

Lyocell

Der auch Tencel genannte Viskosestoff wird aus Holz hergestellt und ist biologisch abbaubar, überzeugt aber auch mit guten Trageeigenschaften: Lyocell ist saugfähiger als Baumwolle, kühlt ähnlich wie Leinen und wärmt fast so gut wie Schurwolle – und knittert kaum, ist so gut wie bügelfrei.

Econyl

Eine Nylonfaser, die aus recycelten Teppichen, Fischernetzen oder Textilabfällen gewonnen wird und sich ausgesprochen wasserresistent, reißfest und beständig zeigt. Das perfekte Material für nachhaltige Bademode!

Bild: pexels.com

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