Schau, was die Aubergine alles kann

Die Aubergine ist ein wirklicher Allrounder, denn sie lässt sich nicht nur auf unglaublich vielfältige Weise zubereiten, sie sorgt mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen außerdem für einen wahren Nährstoff-Kick im Körper. Leider verschmähen viele Leute das Gemüse, da sie der Aubergine zu wenig Geschmack zusprechen. Dabei liegt das einzig und allein an einer falschen Zubereitung. Wer die Aubergine besser kennenlernt, kann durch ihren Genuss eine Vorliebe fürs Leben gewinnen.

Viele mögen die Aubergine nicht, da sie ihnen zu matschig oder geschmacklich zu neutral ist. Dann ist ganz klar die Zubereitung falsch. Um die Aubergine genießen zu können, muss man wissen, dass sie erst durch Erhitzen ihren Geschmack entwickelt. Roh ist sie eh – wie so viele andere Nachtschattengewächse auch – nicht genießbar. So richtig lecker wird die Aubergine zusammen mit anderen Gemüsesorten oder mit Gewürzen. Die Zubereitung der Aubergine kann vielfältig vorgenommen werden und so kann sie gebraten, im Ofen gebacken, gegrillt oder frittiert werden. Die Aubergine ist der Liebling in vielen Aufläufen und Eintöpfen und so finden wir sie im Moussaka oder im Ratatouille und wer es orientalisch mag, der bereitet die Aubergine als leckeren Dip mit Gewürzen zu.

Da die Aubergine zu über 90 Prozent aus Wasser besteht und wenig Kalorien hat, ist sie ein beliebtes Gemüse für alle gesundheitsbewussten Esser, die ihren Speiseplan bereichern wollen. Die Aubergine ist reich an Kalium und so kann sie helfen, den Säure-Basen-Haushalt im Körper ins Gleichgewicht zu bringen. Außerdem wirkt sich das gesunde Gemüse positiv auf den Blutdruck aus und hilft, den Cholesterinspiegel auszugleichen.

Die Frage nach dem Salzen der Aubergine vor dem Zubereiten ist eine Frage, die sich auch heute noch viele Kochfreunde stellen. Früher sollte die Aubergine vor dem Zubereiten gesalzen werden, damit sich Bitterstoffe herauslösen. In den heutigen Auberginenzüchtungen, die im Handel erhältlich sind, sind allerdings kaum noch Bitterstoffe enthalten. Allerdings sollte die Aubergine dennoch gesalzen werden, damit das Wasser aus dem Gemüse gezogen wird und die Aubergine beim Anbraten nicht matschig wird. Wer die Aubergine in Scheiben schneidet, salzt und dann etwa 15 Minuten stehen lässt und danach gut mit einem Küchentuch abtropft, sorgt außerdem dafür, dass sich die Aubergine beim Braten nicht übermäßig mit Fett vollsaugt. Und die Aubergine wird beim Braten schneller weich.

Die Aubergine gibt es mittlerweile auch in Deutschland in vielen verschiedenen Varianten. Der Klassiker ist die Keulenform in der Farbe dunkelviolett. Doch es gibt die Aubergine auch in grün und weiß, in länglicher Form oder sogar rund.

Aubergine zum Dippen – Well4Life Rezept Zutaten

1 reife Aubergine (die Schale sollte glänzend prall sein)
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
6 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Aubergine waschen und in der Länge halbieren. Mit einer Gabel Löcher in das Fruchtfleisch stechen. Die Auberginenhälften zusammen mit der Zwiebel und der geschälten Knoblauchzehe auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad etwa 40 Minuten backen. Danach 15 Minuten abkühlen lassen. Das Fruchtfleisch der Aubergine herausschaben und mit der Zwiebel und dem Knoblauch kurz pürieren. Das Olivenöl unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Well4Life Tipp: Der Auberginen Dip schmeckt noch besser, wenn er über Nacht im Kühlschrank durchgezogen ist.

Bild: razoomanetu – fotolia.com

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