Nachhaltige Ernährung aus dem Meer

Fisch und Meeresfrüchte sind unschlagbar gesund, ihr Eiweiß und ihre Fettsäuren unerreicht wertvoll.
Jedoch sind die Meere hoffnungslos überfischt und die vorherrschende Fangmethode, die Grundschleppnetz-Fischerei, bewirkt, dass endlos viel Beifang entsteht, dass die Kaltwasser-Korallenriffe und Tiefsee-Schwammgärten zerstört und ungeheure Mengen CO2 aufgewirbelt und freigesetzt wird.

Dabei kann Ernährung aus dem Meer auch nachhaltig sein. Sie gelingt dann, wenn Fisch und Meeresfrüchte mit Köpfchen gekauft und mit Bedacht genossen werden.

  • Machen Sie sich klar, dass Fisch und Meeresfrüchte eine Delikatesse sind und kein Alltags-Lebensmittel. Das heißt: Weniger ist mehr – und Top-Qualität ein Muss. Verbieten Sie sich, bei Discounter-Billig-Angeboten zuzugreifen, kaufen Sie beim Fischhändler ihres Vertrauens oder in den Fisch-Abteilungen gut sortierter Supermärkte und lassen Sie sich beraten.
  • Hände weg von Aal, Rotem Thun und Dornhai, denn diese Spezies sind derzeit maximal gefährdet, die verbliebenen Bestände benötigen dringend Erholung.
  • Achten Sie darauf, keine mit dem Schleppnetz gefischte, sondern nur nachhaltig – also mit Angel, Falle oder Reuse – gefangene Ware einzukaufen.
  • Vorsicht bei Fisch und Meeresfrüchten aus Aquakulturen: Oft werden die Tiere mit aus Wildfischen hergestelltem Fischmehl gefüttert und die Farmen befinden sich im freien Meer, so dass Kot, Medikamente und auch Krankheitserreger ins Öko-System gelangen.
  • Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen: Kaufen Sie nur Fisch und Meeresfrüchte mit Naturland-Zertifizierung.

Bild: pixabay.com

Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.