Bauch schlägt Kopf: Die Kunst, eine gute Entscheidung zu treffen

Unser Leben ist eine Serie von Entscheidungen. Rund 20.000 Mal am Tag haben wir die Wahl und treffen sie. Das erscheint wie die große Freiheit, macht uns aber nicht glücklicher. Schließlich hängt von der Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen, unsere Lebenszufriedenheit ab.

Gefühle als Entscheidungsfindung

Im Gegensatz zur Meinung vieler sind uns Gefühle bei der Entscheidungsfindung jedoch nicht im Wege, sondern machen uns erst entscheidungsfähig. Denn Emotionen sind unser innerer Kompass, der uns intuitiv Wichtiges von Unwichtigem trennen lässt. Nur dank dieser Intuition benötigen wir für gute Urteile – und damit für gute Entscheidungen – weder vollständige Informationen noch unbegrenzte Zeit. Im Gegenteil: Zu viele Infos und ein zu großer zeitlicher Spielraum sind guten Entscheidungen regelrecht abträglich, immerhin funktionieren wir wie Menschen und nicht wie Computer.

Bessere Entscheidungen treffen – wie wichtig ist es?

Nicht zuletzt deshalb sind Psychologen und Therapeuten der Meinung, dass es keine richtigen oder falschen Entscheidungen gibt, es in unserem Leben nur darum geht, DASS wir uns entscheiden. Und so raten sie uns Menschen, sich endlich von der irrigen Vorstellung zu befreien, es gebe sie, die perfekte Wahl. Stattdessen sollten wir uns bewusst machen, dass sich eine gute Entscheidung allein daran misst, ob man zu ihr steht und mit ihr leben kann.
Also Schluss mit der Angst, „falsch“ zu entscheiden. Denn merke: Das einzige, was uns wirklich fertig machen kann, ist das Gefühl, uns nicht entschieden und damit eine Chance verpasst zu haben.

Bild: pexels.com

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