Physio in Kombination mit Magnetfeldtherapie hilft beim Knorpelaufbau

Bei einem Sportunfall erlitt mein Sohn vor zwei Jahren eine sogenannte „Patella Flake Fraktur“, bei der von der Kniescheibe ein Knorpel-Knochenstück absprang. Da mein Sohn damals erst 11 Jahre alt war, empfahl uns der behandelnde Orthopäde, es zunächst einmal ohne Knorpeltransplantation zu versuchen. Stattdessen riet er uns, um den Körper zum Knorpelaufbau zu animieren und darüber die Schmerzen nachhaltig zu reduzieren, zu einer aus Physio und Magnetfeldtherapie bestehenden Langzeit-Kombitherapie. Wichtig war ihm, um unnötige Reizungen und damit Entzündungen zu vermeiden, die regelmäßige Durchführung beider Therapieformen bei konsequent niedriger Intensität. Er betonte auch, dass mein Sohn geduldig sein, die Therapie auch dann fortsetzen sollte, wenn er zunächst keine Besserung verspürt.
Wie sich bald zeigte, war es tatsächlich nicht einfach, meinen Sohn zum Durchhalten der therapeutischen Maßnahme – 3 mal wöchentlich moderates Gerätetraining und 2 mal täglich eine Behandlung mit niedrig dosierter pulsierender Magnet-Resonanz-Therapie – zu bewegen. Zumal sich seine Schmerzen zu Anfang der Therapie sogar verschlimmerten, aber auch diese Erstverschlimmerung hatte unser Orthopäde als möglich angekündigt. Aber ich blieb am Ball, und so gelang es mir, meinen Sohn immer wieder davon zu überzeugen, dass er vertrauen und weitermachen soll.
Tatsächlich zeigte sich nach drei Monaten erstmals eine Verbesserung: Weniger Schmerzen, ausgelöst dadurch, dass sich der Knorpel bereits etwas regeneriert hatte, wie das MRT zeigte. Bis heute befindet sich unser Sohn noch in Therapie, allerdings nur noch jeweils einmal wöchentlich (Physio und MFT). Fast schmerzfrei ist er inzwischen, da sich der Knorpel wenn auch langsam wieder aufbaut –ohne OP!

Bild: unsplash.com

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