Magnetfeldresonanz-Therapie: nachweislich hilfreich bei diabetischer Polyneuropathie

Rund die Hälfte aller Diabetiker ist von der Polyneuropathie – einer Funktionsstörung der Nerven in Händen und/oder Füßen – betroffen. Eine diabetische Folge-Erkrankung, bei der das Gewebe von Händen und/oder Füßen nicht mehr richtig ernährt wird, so dass es zu einem zunehmenden Funktionsverlust der Nervenstrukturen kommt. Dieser äußert sich zunächst schmerzhaft, dann durch Gefühllosigkeit des betroffenen Areals, zieht schließlich auch die Gefäßsteuerung und damit die Gewebsversorgung insgesamt in Mitleidenschaft.

Da es sich bei der Polyneuropathie um ein durch gefäßbedingte „Ernährungsstörungen“ hervorgerufenes Krankheitsbild handelt, bietet sich hier der Einsatz der Magnetfeldresonanz-Therapie per se an. Schließlich stimuliert die Magnetfeldresonanztherapie die Nervenregeneration und kann zudem bewirken, dass sich insbesondere die feinsten Gefäße wieder mehr „öffnen“, sich auf diesem Wege der Stoffwechsel im „Endstromgebiet“ verbessert.
Und wie nicht nur klinische Studien, sondern auch die ärztliche Praxis gezeigt haben, hält die Magnetfeldresonanz-Therapie bei der Behandlung von Polyneuropathie, was sie verspricht. Dies jedoch nicht im medizinischen „Alleingang“, sondern in Kombination mit einer klassischen Therapierung – das heißt die regelmäßige Anwendung von Alpha-Liponsäure per Infusion. Vor allem bei Patienten, deren diabetische Grunderkrankung außerdem ein verbessertes Management erfahren und deren Versorgung mit Mikronährstoffen und Omega-3-Fettsäuren speziell optimiert worden war, konnte die Magnetfeldresonanz-Therapie zu einer Verlangsamung des Krankheitsverlaufs, immer wieder auch zu einem zeitweiligen Aufhalten des Krankheitsprozesses beitragen.

Bild: pexels.com

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