Was genau ist Heilmagnetismus?

Heilmagnetismus ist eine hervorragende Möglichkeit, um gesunde Anteile im Körper zu stärken, die wiederum dabei helfen können, erkrankte Bereiche des Körpers zu regenerieren. Heilmagnetismus wirkt immer unterstützend und zeichnet sich durch seine Wirkung auf den Körper, den Geist und die Seele aus.

Das Zitat „Im menschlichen Körper findet man Eigenschaften, die mit denen des Magneten übereinstimmen. Man unterscheidet darin gleichfalls entgegengesetzte Pole, welche mitgeteilt, verwandelt, zerstört und gestärkt werden können“, machte den deutschen Arzt Franz Anton Mesmer (1734 – 1815) bekannt. Er gilt als Begründer des Heilmagnetismus, so dass Heilmagnetismus oftmals auch als Mesmerismus bezeichnet wird. Doch nicht nur Mesmer, sondern auch Werner Heisenberg erkannte schnell die außergewöhnlich heilende Wirkung, die von den Magneten ausgeht. Physiker Heisenberg sagte: „Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“

Magnetismus ist die Kraft im Universum, die ordnet und die Welt im Inneren zusammenhält. Das Magnetfeld der Erde findet sich in jeder einzelnen Zelle unseres Körpers wieder. Unser Organismus ist somit ein elektromagnetisches Feld. Und so wie das Magnetfeld der Erde die Weltkugel vor starker kosmischer Strahlung schützt, so schützt sich auch unser Körper durch sein eigenes Magnetfeld vor negativen Einflüssen von außen.

Gerät der Körper aus dem Gleichgewicht – das kann durch Stress, traumatische Erlebnisse, aber auch Umweltgifte und Lebensstilfaktoren sein – dann reagiert er hier mit einem Ungleichgewicht. Ein Ungleichgewicht kann Krankheiten auslösen. Geraten Energiefluss und Zellkommunikation ins Stocken, wird die Harmonie des Körpers geschwächt. Um wieder gesund zu werden, braucht es also eine Stärkung des Körpers, also eine Harmonisierung der geschwächten Zellen. Während die Medizin auf Medikamente setzt und somit die Symptome behandelt, konzentriert sich die Naturmedizin auf die Ursache der Störung. Und so werden unter anderem Magnete – in den verschiedensten Formen, Stärken und Ausführungen – für die Harmonisierung des Körpers eingesetzt. Verständlich erklärt bedeutet das: Jeder Körper hat eine messbare Zellspannung und somit auch ein magnetisches Feld. Durch seine geringe Stärke lässt sich dieses allerdings nicht messen. Erkranken Körperzellen, dann verringert dieses das elektrisch-magnetische Feld der Zelle. Ein äußeres Magnetfeld – also beispielsweise in der Form eines Heilmagneten – kann helfen, den geschwächten Zellen neue Energie zuzuführen.

Erstaunlich ist, dass die Abnahme des Erdmagnetfeldes zu Beschwerden wie etwa Schwindel, Kopfschmerzen, Unkonzentriertheit und Unruhe führen kann und dass der japanische Arzt Dr. Nakagawa festgestellt hat, dass sich bei über 90 Prozent seiner Patienten genau diese Beschwerden gebessert haben, als sie mit Magneten behandelt wurden.

In der Schule lernen die Schüler die Hintergründe des Magnetismus, dass sich die Magnetkraft aber auf den Körper auswirken kann, lernen sie nicht. Dabei ist die Anwendung von Magneten in der Heilkunde nun wirklich nicht neu. Noch vor der Akupunktur wurde in China die Magnetfeld-Therapie angewendet. Leider wurde die Forschung nicht so stark vorangetrieben, so dass der Magnetismus in Europa – überhaupt in der westlichen Welt – nicht so einen großen Stellenwert einnimmt wie beispielsweise in Asien. Allerdings setzen auch hierzulande viele Anwender sogar außerhalb der Naturheilkunde auf die Magnetherapie und erzielen mutmachende Erfolge. So behandeln beispielsweise immer mehr Unfallmediziner und Orthopäden mit Magneten und können ihren Patienten besser helfen.

Seit jeher entwickelt sich das Leben auf der Erde unter dem Einfluss des Erdmagnetfeldes. Dass Magnetismus auf den Körper wirkt, zeigen all die positiven Erfahrungsberichte der Anwender. Doch die Forschung ist noch meilenweit davon entfernt, fundierte Ergebnisse liefern zu können.

Bild: glisic_albina-fotolia.com

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