Schwarzkümmel-Öl: Ein Allrounder für die Gesundheit

Schwarzkümmel-Öl hat nichts mit dem bekannten Gewürzkümmel (Wiesenkümmel) als Gewürz zu tun und auch sollte es nicht mit dem indischen Kreuzkümmel verwechselt werden. Dem Schwarzkümmel-Öl wird eine außergewöhnliche gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen und so wird es gar als „Heilgold der Pharaonen“ bezeichnet.

Schwarzkümmel-Öl ist als Nahrungsergänzungsmittel mittlerweile sehr beliebt und es gibt unzählige Erfahrungsberichte von Menschen, die dank des Öl zu neuer Gesundheit gefunden haben.

Schwarzkümmel ist eine der ältesten Heilpflanzen und Studien weisen auf eine große Heilwirkung hin, so dass immer mehr gesundheitsbewusste Menschen das Öl für sich entdeckt haben. Doch wie es nun einmal häufig bei Naturmitteln so ist, fehlen auch hier (noch) aussagekräftige Studien, die belegen, wie umfangreich Schwarzkümmel-Öl auf die Gesundheit wirken kann. Wichtig ist, dass das Öl kaltgepresst ist, damit alle enthaltenen Wirkstoffe auch wirklich wirken können. Schwarzkümmel enthält als ungesättigte Fettsäure Gammalinolensäure (GLA). Diese wird unter anderem bei Hautproblemen wie Entzündungen, Akne, Neurodermitis, Verbrennungen oder gegen Hautalterungsprozesse eingesetzt.

Schwarzkümmel-Öl in der kalten Jahreszeit

Auch rheumatische Erkrankungen sollen positiv beeinflusst werden können. Ebenfalls im Schwarzkümmel-Öl enthalten sind wichtige Vitamine, etwa Provitamin A (Betacarotin) und die Vitamine C, B und E. Dabei wirkt das Vitamin C immunstärkend, die B-Vitamine gewährleisten eine gute Nerven- und Hirnfunktion und Vitamin E gilt als antioxidativ. Die Haut profitiert nicht nur von der wertvollen Fettsäure, sondern auch von den Vitaminen A, C und E. Folsäure und Biotin machen das Vitaminpaket komplett. Auch sie sind wichtig für den Zellstoffwechsel und eine schöne Haut.

Viele Mineralstoffe und Spurenelemente – hierzu gehört vor allem Magnesium für Muskel- und Nervenfunktion sowie den Energiestoffwechsel – und Selen für die körperlichen Entgiftungsfunktionen können beim Schwarzkümmel ebenfalls als äußerst positiv bewertet werden. Hinzu kommen Gerb-und Bitterstoffe, ätherische Öle, Harze, Sterole und Saponine (z. B. Melanthin) – also reichlich sekundäre Pflanzenstoffe.

Es heißt, dass mindestens zweiundzwanzig wirksame Gesundheitsstoffe, die einander in ihren Wirkungen unterstützen, den hohen gesundheitlichen Wert der Schwarzkümmelsamen ausmachen. Schwarzkümmel-Öl kann als Naturmittel präventiv eingenommen werden, kann aber auch bei vorhandender Krankheit wirken. Dem Schwarzkümmel-Öl werden folgende Eigenschaften zugesprochen: Es ist antioxidativ, antibakteriell, schmerzstillend, blutzuckersenkend, krampflösen, leberschützend und so vielfältig, wie die Wirkung ist, so umfangreich sind auch die Einsatzgebiete, in denen Schwarzkümmel-Öl gut tun kann. Es kann bei Entzündungen, Magen-Darm-Beschwerden, Allergien, Schmerzen, Asthma und vielem mehr eingesetzt werden.

Vor allem jetzt in der kalten Jahrezeit kann Schwarzkümmel-Öl hervorragend vorbeugend gegen eine Erkältung eingenommen werden. Sogar Nasennebenhöhlen-Entzündungen werden in Schach gehalten, wenn regelmäßig Schwarzkümmel-Öl eingenommen wird. Wer wer sich die Viren bereits eingefangen hat, kann durch die Gabe des schwarzen Goldes selbst dazu beitragen, dass der Schnupfen schnell wieder verschwindet. Schwarzkümmel-Öl gibt es gängigerweise in Flaschen oder in Kapseln zur praktischen Einnahme.

Bild: pixabay.com

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