Sauna oder Infrarot?

Regelmäßige Saunagänger wissen von den positiven Auswirkungen der Schwitzkur auf den Körper zu berichten und so sprechen sie hier häufig von einem gesteigerten Wohlbefinden, von schönerer Haut und der Stärkung des Immunsystems. All das kann Sauna bewirken. Leider gibt es viele Menschen, die die starke Hitze in der Sauna nicht mögen oder nicht vertragen. Eine prima Alternative kann hier die Infrarot-Wärme bieten. Doch worin unterscheiden sich eigentlich Sauna und Infrarot?

Saunabesuche sind eine super Möglichkeit, um des Immunsystem zu stärken. Saunagänge trainieren das Herz-Kreislaufsystem und außerdem wird die Haut gereinigt. Giftstoffe und abgestorbene Zellen können durch den starken Einfluss der Hitze gelöst und abtransportiert werden. Da die Durchblutung während des Saunierens angeregt wird, wirkt sich dieses positiv auf den ganzen Körper aus. Leider ist die Sauna nicht für jeden Menschen geeignet. Personen, die beispielsweise unter Bluthochdruck, Krampfadern, akuten Infekten oder Entzündungen leiden, sollten auf die Kälte-Hitze-Reize verzichten. Wer seinem Körper dennoch etwas Gutes tun möchte, kann sich die Wärmeanwendung per Infrarot einmal genauer anschauen.

Bei einer Infrarot-Sauna wird die Wärme durch besondere Infrarotstrahlen erzeugt. Während die Sauna heiße und trockene Luft (etwa 80 Grad) produziert, die von außen in den Körper drückt und die Gefäße erweitert und so die Durchblutung fördert, ist die Wärme von Infrarot anders. Die Infrarotwärme (etwa 50 Grad) wird nicht in den Körper gedrückt, sondern vielmehr findet die Wärmeproduktion im Körper statt. Dieser sogenannte Tiefenwärmeeffekt ist für viele Leute angenehmer. Die Muskeln können sich entspannen und alle Bereiche im Körper nehmen die Wärme wohltuend auf. Der ganze Kreislauf wird durch Infrarot gestärkt.

Während beim Saunagang vor allem Salze aus dem Körper geleitet werden, sorgt Infrarot dafür, dass auch noch andere Schadstoffe aus dem Inneren des Körpers freigesetzt und dann ausgeleitet werden können. Ob die Infrarot-Sauna gesünder ist als die herkömmliche Sauna kann so nicht gesagt werden. Vielmehr bietet Infrarot mit seiner Tiefenwärme eine gute Alternative zur Sauna oder eben für all diejenigen, die keinen Saunagang wollen. Während beim Saunagang mehrere Phasen mit Hitze und Abkühlung durchgeführt werden, wird die Infrarot-Anwendung an einem Stück ausgeführt. Die Wärme sollte etwa 30 Minuten wirken. Infrarot-Sauna kann täglich genutzt werden. Auch ist eine abschließende Abkühlung wie bei der Sauna nicht nötig, kann aber auf Wunsch ausgeführt werden.

Infrarot-Kabinen gibt es häufig in Schwimmbädern, Wellness-Anlagen oder Hotels, wo auch in die Sauna eingeladen wird. Es gbit allerdings auch Infrarot-Saunen (auch bekannt als Infrarot-Kabinen oder Wärme-Kabinen) für den Hausgebrauch. Diese können je nach Ausstattung und Größe in den unterschiedlichsten Preisklassen bestellt werden. Sie verbrauchen wenig Strom und lassen sich einfach handhaben. Auch ist die Wartung nicht mit einem großen Aufwand verbunden. Es reicht aus, regelmäßig die Tür zum Lüften zu öffnen und die Sitzfläche nach der Benutzung mit einem feuchten Tuch abzuwischen.

Bild: HQUALITY – fotolia.com

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