Wie können Magnete helfen?

Die Forschung hat gezeigt, dass magnetische Felder positiv auf den menschlichen Organismus wirken und das Gleichgewicht im Körper wieder herstellen können. Wer die Magnettherapie kennt, weiß, dass Magnete Schmerzen lindern können.

Sie haben eine positive und belebende Wirkung und können widerstandsfähiger gegen Stress machen. Magnete sollen bei Schlaflosigkeit helfen und außerdem wirken sie positiv auf den Blutkreislauf. Doch wie kann ein Magnet überhaupt Heilung bewirken?

Werfen wir einen Blick zurück, dann entdecken wir, dass das Wissen um die Heilkraft der Magnete nicht neu ist. Schon im Altertum legten Heiler Magnetsteine auf schmerzende Körperstellen, um eine Linderung zu erreichen. Wir wissen, dass der Heilmagnetismus seine Impulse bereits ab dem 16. Jahrhundert erhielt. Merke: Der bekannteste Befürworter des neuzeitlichen Magnetismus war der Naturheiler und Arzt Paracelsus (1493 bis 1541). Allerdings gerieten die traditionellen Heilmethoden durch den Einzug der modernen Medizin (mit all ihren pharmazeutischen Hilfsmitteln) immer mehr in Vergessenheit. In Asien, wo beispielsweise die traditionelle chinesische Medizin (TCM) einen hohen Stellenwert einnimmt, ist man heutzutage der Magnettherapie gegenüber aufgeschlossener als in der westlichen Welt.

Das Magnetfeld der Erde ist Milliarden Jahre alt

Was wir in der Schule bereits gelernt haben, müssen wir neu verstehen, wenn wir begreifen wollen, wie Magnetkraft uns helfen kann. Die Kraft des Erdmagnetfeldes bewegt die Kompassnadel. Dass das Magnetfeld auch auf den menschlichen Körper Einfluss nimmt, untersuchten Wissenschaftler bereits in den 60er Jahren. Es heißt, dass Magnetismus die Kraft ist, die im Universum für Ordnung sorgt. Denn Magnetismus macht es möglich, dass Sterne und Planeten im Weltraum kreisen. Das Magnetfeld der Erde ist Milliarden Jahre alt. Ohne Magnetkraft würde es kein Leben auf der Erde geben. Magnetkraft wirkt aber auch auf jede einzelne Zelle im Organismus von Mensch und Tier. Und genau hier liegt die Erklärung, weshalb die Magnettherapie so viele Einsatzmöglichkeiten bietet. Da unser Körper aus Zellen besteht und diese aus Molekülen und deren Bausteinen, den Atomen, aufgebaut sind, zeigt sich der Körper als magnetisches Kraftfeld.

Magnetfelder wirken auf den Körper als Ganzes. Sie durchdringen das Gewebe und die Zellen. Magnete verbessern so die Blutzirkulation und versorgen die Zellen des Körpers mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen. Schadstoffe werden auf natürlichem Weg und außerdem schneller aus dem Körper ausgeschieden. Der Energiehaushalt kann in Schwung kommen und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert. Die Magnettherapie ist natürlich, preiswert und effektiv. Die Magnettherapie sollte allerdings nicht in Widerspruch zur modernen Medizin gesehen werden, sondern vielmehr als sinnvolle Ergänzung.

Die Wissenschaft hat erkannt, dass sich die Stärke des Magnetfeldes der Erde in den letzten Jahrhunderten verringert hat. Durch das moderne Leben in einer Gesellschaft, die umgeben ist von dicken Betonmauern, entziehen wir unserem Körper den positiven Einfluss des Erdmagnetfeldes. Unser heutiges Leben ist geprägt von Stress und den Strahlen von Computern, TV-Geräten und Mobiltelefonen ausgesetzt. Das sind Faktoren, die den menschlichen Organismus stören. Während viele Menschen die Kraft von Magneten immer noch als Hokuspokus abtun, ist die Wirkung schon längst bewiesen. Ein japanischer Arzt führte 1986 eine Doppelblindstudie durch, an der achtzig Personen mit Problemen im Bereich der Lendenwirbelsäule teilnahmen. Fünfzig Teilnehmer erhielten Magnetgürtel mit einer Magnetstärke von 1.500 Gauß, die restlichen 30 Personen wurden mit einem Gürtel mit geringerer Magnetstärke (nur 200 Gauß, dieses gleicht einem Placebo) behandelt. Bei den Teilnehmern mit dem starken Magnetgürtel wurde eine deutliche Verbesserung der Beschwerden festgestellt. Bei den Personen mit dem Placebo-Gürtel gab es keine Wirkung. (BS)

Bild: @nt -fotolia.com

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