Mut zum Muster

Früher war es verpönt, unterschiedliche Farben in der Mode miteinander zu kombinieren. Man sagte: „Das beißt sich.“ Und so wurde Rot beispielsweise niemals mit Pink, Rosa oder Lila getragen. Bei den Mustern verhielt es sich ähnlich. Unterschiedliche Muster durften nicht miteinander kombiniert werden. Heute ist das anders. Erlaubt ist, was gefällt. Und es wird sogar gerne gesehen, wenn unterschiedliche Muster zusammen getragen werden. Streifen passen zu Karo, Blümchen zu Punkten und zu geometrischen Formen.

Was früher ein modisches No-Go war, ist heute ausdrücklich erlaubt. Und wer sich nach den angesagtesten Modetrends der Saison orientiert, der wird die Musterkombinationen in den Outfits erkennen. Neben den Mustern können auch wieder Farben miteinander kombiniert werden. Es darf ruhig bunt am Körper werden. Allerdings sollte bei der Vielzahl an Möglichkeiten mit Bedacht ausgewählt werden. Blind drauf los stylen kann schnell überladen wirken. Auch sollte beim Muster- und Farbenmix mit Accessoires sparsam umgegangen werden. Ein Zuviel kann vom Outfit ablenken und so sind auffällige Schmuckstücke, Handtaschen, Tücher und Schals dieses Mal fehl am Platze.

Wer sich etwas unsicher ist, wie er den Mustermix am besten tragen soll, kann sich an einem einfachen Tipp für Anfänger orientieren. Ein gemustertes Oberteil wird ganz easy in der gleichen Farbe wie das anders gemusterte Unterteil kombiniert. Also beispielsweise kann ein blau gepunktetes Shirt zu einem ebenso blau gestreiften Rock angezogen werden. Zwei komplett verschiedene Muster – beispielsweise Karo und Blümchen – wirken harmonisch miteinander, wenn die Farben der jeweiligen Kleidungsstücke aufeinander abgestimmt werden. So passt ein dunkles Oberteil zu einer hellen Hose oder einem hellen Rock oder umgekehrt. Beim Mustermix gilt immer: Die Farben müssen passen und nicht die Muster.

Bild: zamuruev – fotolia.com

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