Weshalb wir uns „erden“ sollten

Ein neuer Trend sorgt momentan bei gesundheitsbewussten Menschen für Furore. Doch das „Erden“ (Earthing) ist auch im Mainstream angekommen. Denn: In der heutigen Zeit, in der wir überall und jederzeit von Strahlung umgeben sind, ist es umso wichtiger, die Natur wieder zu spüren und die Heilkraft der Erde in den eigenen Zellen aufzunehmen. Doch was genau bedeutet erden?

Barfußlaufen tut gut. Das liegt nicht nur daran, dass die Füße Erholung von einschränkenden Strümpfen und Schuhen haben, sondern es liegt vor allem am heilenden Erden. Barfuß nimmt der Körper Kontakt zu der Erde und ihrem Kraftfeld auf. Die positive Energie der Erde kann fließen. Studien der Universitäten in Kalifornien und Oregon haben schon längst belegt, dass Earthing wundheilend sowie entzündungshemmend wirkt und das Herz-Kreislaufsystem schützen kann. Doch es gibt noch weitere Informationen. Untersuchungen des Deutschen Schuhinstituts haben ergeben, dass 82 Prozent – das ist eine Menge – der Deutschen falsche Schuhe tragen. Die Schuhe sind zwar modern und chick, doch sie sind zu eng und zu hoch und sind somit äußerst schädlich für die Fußgesundheit. Doch zurück zum Earthing, dem Erden. Über das Erden werden Elektronen und Schwingungen aus dem Erdboden aufgenommen, die den Körper stärken. Hierzu muss man wissen, dass freie Radikale Schäden in den Zellen verursachen, die durch das natürliche Erden abgemildert werden. So wichtig wie die richtige Ernährung für die Gesundheit ist, so kann auch das Erden die Gesundheit massiv unterstützen. Die unsichtbare Energie gelangt durch den Körper und stärkt diesen.

Doch wie genau geht erden? Wer am Strand barfuß läuft oder durch den Wald geht, der erdet sich. Und wer Bäume umarmt, nimmt ebenso die Kraft der Natur in sich auf. Gesundheitsexperten weisen darauf hin, dass es sich beim Erden nicht um das bloße Anfassen der Erde handelt, um sich gut zu fühlen. Denn es steckt tatsächlich eine Wissenschaft dahinter. Eine Studie hat gezeigt, dass gestresste Personen mit dem Earthing eine Verbesserung ihrer Lebensqualität hervorrufen können. So kann beispielsweise das Stresshormon Cortisol wunderbar durch Erdung abgebaut werden. In der Stadt macht das Erden wenig Sinn, denn hier fehlt die natürliche Verbindung zur Natur. Wer barfuß auf Betonboden läuft, erzielt keinen nachhaltigen Effekt. Es wird daher empfohlen durch den Wald zu gehen, tief einzuatmen, barfuß über Wiesen zu gehen, ohne Schuhe und Strümpfe am Strand entlang zu laufen und sich so oft wie möglich im Energiefeld Natur aufzuhalten.

Bild: Kurt Pacaud – fotolia.com

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